800 Jahre Dippoldiswalde

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde, werte Gäste,

Vorraussichtlich vom 1. bis 3. Juni 2018 werden wir das 800-jährige Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung unserer Stadt Dippoldiswalde begehen.
 
Die uns leider unbekannten Stadtgründer und unsere Vorfahren haben diese Stadt zu dem gemacht, was wir vorgefunden haben, und Sie, liebe Dippser, haben das Bild und den guten Ruf unserer Heimatstadt wesentlich weiter gestaltet, zu dem, was Dippoldiswalde heute ist. Darauf können wir alle stolz sein und haben so guten Grund, diesen „runden Geburtstag“ würdig zu feiern.
 
Solche Feierlichkeiten kann natürlich nicht nur das Werk einer Stadtverwaltung sein, sondern wird im Wesentlichen mitgetragen von den Vorstellungen und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger dieses Ortes, ganz gleich, ob sie aus der Stadt, den Ortsteilen oder einfach nur Freunde unserer liebenswerten Stadt Dippoldiswalde sind.
 
Dazu haben wir diese Seite gestaltet, als Plattform für Ihre Ideen, als Informationsmöglichkeit zum Stand der Vorbereitung des Jubiläums und zum Meinungsaustausch darüber WAS, WANN und WIE ein solches großartiges Fest zu gestalten ist.
 
Mit großer Spannung erwarten wir auch, was unsere Stadtchronisten, Heimatfreunde, Museumsmitarbeiter , die Bergwerksfreunde und nicht zuletzt auch Sie, liebe „Dippser“ bis dahin vielleicht noch aus der Vergangenheit ans Tageslicht befördern.
 
Also lassen sie uns gemeinsam mit Ideen, Kreativität und vor allem mit viel Freude die 800 Jahr - Feier von Dippoldiswalde vorbereiten.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ihr Organisationsteam
 
Dippoldiswalde, am 14. Juli 2016
  • 1218
    Am 12. Juni erste urkundliche Erwähnung eines "Pfarrers Johannes von Dippoldiswalde".
  • 1226
    erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Dippoldiswalder Schlosses. 
  • 1266
    In einer Urkunde, gegeben zu Plauen i.V. am 1. September 1266 vom Markgrafen Heinrich dem Erlauchten, wurde Dippoldiswalde erstmalig geschichtlich als unter meißnischer Landeshoheit stehende, bergbautreibende Stadt bezeichnet (-- "cives nostros" de Dippoldeswalda), welche Brau- und Marktrechte ausübte. 
  • 1289
    verkaufte Markgraf Friedrich der Kleine Dippoldiswalde an den König Wenzel von Böhmen (H.-St.-Arch., Orig.-Urk.). 
  • 1294
    nahmen die Brüder Hermann und Friedrich von Schönburg Dippoldiswalde für den Böhmenkönig Wenzel in Besitz (Gretschel, Geschichte des sächsischen Staates und Volkes, Teil I., S. 171). 
  • 1300
    war Dippoldiswalde wieder im Besitz Friedrichs des Kleinen, urkundlich verschenkte er am 5. Juni 1300 den Bergzehnten von seinen Silbergruben zu Dippoldiswalde an das Kloster Nimbtschen.